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Ach, ich war da ja letzte Woche mal ein wenig radfahren

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Hab ich ganz vergessen zu erwähnen, ich war letzte Woche mit 2 Kollegen eine Radtour machen.
Ging nur um den Spaß und darum einfach mal unterwegs zu sein.

Die Route sieht fürchterlich aus da wir immer mal Probleme mit der Orientierung hatten. Kurz vor Worms war dann wegen Düngearbeiten auch noch der Radweg gesperrt und wir mussten komplett außenrum fahren.

Dafür hatten wir dann aber die Möglichkeit in Lampertheim die Eisdiele “Kurt Oberfeld” zu besuchen die irgendwann mal Eisdiele des Jahres wurde. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Radfahren – Arbeitsweg

Dienstag, September 1st, 2009

Heute bin ich die Strecke nur einfach gefahren und mußte mich abends abholen lassen da ich bischen was an Überstunden gemacht habe und es dann zu spät war und auch geregnet hat.
Kurzum, ich hatte keinen Bock mehr zurück zu radeln ;-)

Heute gings mal wieder mit dem Rad zur Arbeit.

Hinwärts

Trainingsart: GA-1
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 40:33 Minuten
Kalorien: 321
Fettverbrennung: 50%
HR-Max: 164
HR-Schnitt: 135

Radfahren – Arbeitsweg

Montag, August 31st, 2009

Heute gings mal wieder mit dem Rad zur Arbeit.

Hinwärts

Trainingsart: GA-1
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 42:25 Minuten
Kalorien: 327
Fettverbrennung: 50%
HR-Max: 155
HR-Schnitt: 130

Zurück

Trainingsart: GA-1
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 37:42 Minuten
Kalorien: 331
Fettverbrennung: 45%
HR-Max: 157
HR-Schnitt: 138

Radfahren – Arbeitsweg

Freitag, August 21st, 2009

Heute gings mal wieder mit dem Rad zur Arbeit.

Hinwärts

Trainingsart: GA-2
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 35:37 Minuten
Kalorien: 329
Fettverbrennung: 40%
HR-Max: 183
HR-Schnitt: 142

Zurück

Trainingsart: GA-2
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 39:32 Minuten
Kalorien: 335
Fettverbrennung: 45%
HR-Max: 161
HR-Schnitt: 136

Radfahren – Arbeitsweg

Dienstag, August 18th, 2009

Heute gings mal wieder mit dem Rad zur Arbeit.

Hinwärts

Trainingsart: GA-2
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 35:00 Minuten
Kalorien: 362
Fettverbrennung: 40%
HR-Max: 171
HR-Schnitt: 149

Zurück

Trainingsart: GA-2
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 31:55 Minuten
Kalorien: 299
Fettverbrennung: 45%
HR-Max: 167
HR-Schnitt: 142

Laufen – 5 zu 2 Intervall. Bestzeiten sind nicht alles.

Montag, August 17th, 2009

Ich war heute mal wieder von 06:30 bis 18 Uhr auf der Arbeit und da hab ich keine Lust mehr noch 2 Stunden radfahren zu gehen.
Also hab ich meine Laufschuhe angezogen und bin noch mal kurz auf meine Hausstrecke. Damit es nicht so langweilig wird habe ich mir ein bischen Musik mitgenommen.
Das war keine so gute Idee denn man rennt viel zu schnell wenn man wärend des laufens Musik hört.
Es lief eine Mischung aus Linkin Park und 2Pac und bei dieser Mischung habe ich meine bisherige Bestzeit um fast 50 Sekunden unterschritten. Diese Zeit wollte ich erst in ca. 2 Wochen ereichen. 50 Sekunfen Verbesserung klingt zwar gut aber als ich am Parkplatz angekommen bin hatte meine Lunge das Bedürfniss die Scheidung einzureichen.

Fazit: Für einen ungeübten Läufer ist Musik Gift. Man kommt vollkommen aus dem eigenen Rythmus.

Trainingsart: 5 zu 2 Intervall
Strecke: Hausstrecke
Dauer: 19:20 Minuten
Kalorien: 242
Fettverbrennung: 25%
HR-Max: 181
HR-Schnitt: 165

Das bin ich

Freitag, August 14th, 2009

Hallo zusammen und herzlich Willkommen zu meinem Blog,

bevor ich anfange etwas über mich und meinen bisherigen Weg zu erzählen möchte ich kurz erklären warum ich überhaupt ein Blog schreibe.

Ich habe mich in den letzten Jahren von einem Sportler zu einem verwöhnten, verfetteten faulen Sack entwickelt.
Im Frühjahr 2008 habe ich dann beschlossen das es so nicht weitergehen kann und arbeite seitdem an meiner Fitness.
Da es aber nicht immer leicht ist, das ganze über einen langen Zeitraum durchzuziehen, habe ich mich zu diesem Blog entschieden.
Denn im Lichte der Öffentlichkeit erhoffe ich mir, mich selbst unter Erfolgsdruck zu setzen und meine Trainingsziele dadurch etwas beständiger zu verfolge. Nicht zu vergessen das ich außerdem Spaß am Scripten und dem Internet habe.

… früher war alles besser

Im Alter zwischen 16 und 20 Jahren habe ich fast jede freie Minute auf Inline Skates verbracht. Streetskaten war damals mein Leben.
Angefangen hat alles mit einem Film aus der Videothek, nämlich Airborne. Nach den 90 Minuten Video war klar: “Ich brauch solche Teile auch”.
Es war damals nicht einfach an Skates zu kommen denn es war das erste Jahr das man in Deutschland überhaupt Skates kaufen konnte. Mein erster Skate war ein  “K2 Extreme Flight”. 399 Mark war ne schöne Stange Geld für einen AZUBI aber ich mußte die Dinger einfach haben.
Es war aber schnell war klar das man damit nur begrenzt Tricks machen kann weil Fitness Inline Skates einfach nicht stabil genug waren und kein Grindfläche hatten. Also wurde ein Roces Street aus den Staaten organisiert und ab da ging es dann steil bergauf.

Mit 19 habe ich nach der Ausbildung und dem Zivildienst meinen eigenen Skateshop eröffnet. Auch in der Szene hab ich eine recht ordentliche Figur gemacht. Ich war jetzt nicht unbedingt einer der verrücktesten den Deutschland zu bieten hatte aber unter den 75 besten Skatern Deutschland konnte ich mich damals bestimmt einordnen.

bio

Leider bleiben bei solchen Sportarten Verletzungen kaum aus und so kam es das ich mir im laufe der Jahre einige dutzend male die Kniescheibe ausgekugelt habe. Dies hat dann dazu geführt das es nach einem erneuten schweren Unfall ohne eine Operation nicht mehr weiterging.

Nach der OP ist alles nie wieder so geworden wie es einmal war. Ich habe insgesamt mehr als 6 Monate mit Reha verbracht und konnte die Angst, die Geräusche und die Bilder vor dem inneren Auge die sich immer wieder beim Skaten abgespielt haben, einfach nicht mehr loswerden.

Ich bin zwar nach der OP noch ca. 4 Jahre lang gefahren aber es war kein Leistungszuwachs mehr da. Es ging einfach nur um den Spaß weiterhin dabei zu sein.
Wie das aber eben so ist wurde es immer weniger Zeit die man auf Skates verbracht hat. Man mußte sich ja nun auf einen richtigen Job konzentrieren.

Mit 25-26 Jahren konnte man die Tage die ich im Jahr auf Skates verbracht habe an einer Hand abzählen.

… langsam schleichen sich die Kilos an

Von meinem 26-31 Lebensjahr habe ich immer mehr Zeit vor dem PC verbracht und mir Abends durchaus mal 1,5 Liter Cola in den Rachen gekippt.
Sport war etwas das die anderen machen und ich hatte das eh nicht nötig, ich hab ja in meinem leben schon Sport für insgesammt 2 Leben gemacht.

Mit 31 haben mich meine Kollegen auf der Arbeit (ich war damals Verkäufer in einem Sportgeschäft) nicht mehr Sven sondern nur noch “Dicker” gerufen.
Kein Wunder, die Waage hat ja immerhin fast 100 Kilo angezeigt bei einem Körperfettwert von 34% wenn ich mich noch richtig erinnere und das ganze bei 1,73 Meter Körpergröße.

… mit neuen beruflichen Aufgaben kam die Wende

Im Jahr 2007 wurde mir die Verantwortung für die Abteilung Multisport in unserem Sportgeschäft übertragen.
Ein Teil der Produkte in dieser Abteilung sind aus den Bereichen Sportelektronik (GPS; Pulsmesser, Laufuhren) und Nahrungsergänzungsmittel (Eiweiß, Kohlehydrate, usw…).

Damals für mich bömische Dörfer.

Da ich mich aber grundsätzlich für die Sachen die ich verkaufe auch über die Beschreibung die man auf der Verpackung findet hinaus interessiere hat es nicht lange gedauert bis ich Blut geleckt hatte und mehr wissen wollte über Ernährung und allem was damit zu tun hat.

Im November 2007 bin ich dann in meine erste Diät geschlittert nämlich “Abnehmen mit der Dr. Strunz (Eiweiß) Methode”.
Naja über Diäten habe ich mittlerweilen meine ganz eigene Meinung zu der ich hier noch einen Artikel schreiben werde.

Nach 6 Monaten Kalorien zählen, Eiweiß trinken und ab und zu mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren waren dann auch ca. 16 Kilo runter und die Waage hat 85 Kilo angezeigt.

… Diät oder Leben, das ist hier die Frage

Jeden Tag alles abzuwiegen kann ganz schön nervig sein und ausserdem war ich zum Sommeranfang 2008 schon um einige belesener was Ernährung und Diäten anging.
So wollte ich nicht weitermachen den die Lebensqualität, die zwar durch eine gesündere Ernährung zugenommen hatte, war denoch durch die Selbsteinschränkungen was man essen sollte und was nicht, ganz schön depremierend.

Da hilft nur eines: Sport
Also habe ich den Sommer 2008 mit Schwimmen, Radfahren und später auch mit meinem absoluten Hassthema, dem Laufen verbracht.

Als es in den Herbst ging zeigte die Waage 79,0 Kilo an und da bin ich dann eingebrochen.
Vorgenommen hatte ich mir 80 Kilo zu ereichen als ich damals bei 100 gestartet bin.
Als ich die 80 dann endlich unterschritten hatte war ich der Meinung mir mal eine Pause verordnen zu können. Das war im Oktober 2008

… so schnell wird aus einer kleinen Pause ein viertel Jahr…

Die kleine Pause hat mal eben bis Januar gedauert.
Leider haben die Fettpölsterchen keine Pause in Ihrem erneuten Wachstum gemacht und nach einem Weihnachten bei der Schwiegermutter und 4 Monaten sporadischer sportlicher Betätigung zeigte die Waage wieder 84 Kilo.

bauch1


… jetzt gehts richtig los

Im Januar habe ich mich in einem Fitnesscenter angemeldet und verbringe dort viel Zeit auf dem Rad.
Das is auch gut für mein kaputtes Knie das nie wieder richtig heile geworden ist und ausserdem kann man beim Radfahren am leichtesten im Grundlagenausdeierbereich 1 (GA1) trainieren.

… heute

Damit meine Motivation zusätzlich unterstützt wird habe ich dann im Juni diese Blog eröffnet welches Du gerade liest.

Ich hoffe ich kann Dir, egal ob Du Vollblutsportler oder übergewichtiger Nichtsportler bist, ein wenig die Zeit mit meinen Geschichten vertreiben.
Im Gegenzug würde ich mich freuen wenn Du den ein oder anderen Kommentar hier lässt. Solltest Du Fragen haben zu dem was ich mache dann scheue Dich nicht davor mich einfach anzuquatschen.

Mit sportlichen Grüßen
Sven Raupach

Laufen – 5 zu 2 Intervall

Freitag, August 14th, 2009

Eigentlich bin ich sonst eher die Art von Chef der sich selber bis 20 Uhr einträgt um später anfangen zu können und meine Mitarbeiter freuen sich wenn Sie noch bischen was vom Tag haben. Heute ging es aber nicht anders also stand ich um 8:15 auf dem Parkplatz meiner Heimstrecke. Eigentlich viel zu früh um überhaupt schon wach zu sein.

Nach 50 Metern hab ich mir gedacht “Geh lieber zum Bäcker neben Arbeit und trink 3 Cafe. Naja aber wenn Du schon mal da bist kannst ja auch bischen langsamer machen und es hinter Dich bringen.”
Und *lol*, ich bin heute neue Bestzeit gelaufen :-)

Trainingsart: 5 zu 2 Intervall
Strecke: Hausstrecke
Dauer: 20:58 Minuten
Kalorien: 249
Fettverbrennung: 30%
HR-Max: 178
HR-Schnitt: 161

Laufen – 5 zu 2 Intervall

Donnerstag, August 13th, 2009

Als ich heute morgen aus dem Fenster gesehen habe war mir schon etwas mulmig. Es sah irgendwie nach Regen aus und im Regen dann abends mit dem Rad nach Hause hatte ich heute kein lust. Also die Laufklamotten angezogen und auf dem Weg zur Arbeit schnell ma auf die Hausstrecke.

Trainingsart: 5 zu 2 Intervall
Strecke: Hausstrecke
Dauer: 21:16 Minuten
Kalorien: 253
Fettverbrennung: 30%
HR-Max: 179
HR-Schnitt: 160

Mittwoch, ein Lauftraining statt Radfahren

Mittwoch, August 12th, 2009

Nachdem ich heute 1,5 Stunden gebraucht habe, um meinen neuen Radträger für das Autodach auf die richtige länge einzustellen, damit mein Monster mit seinen 2,5er Schlappen auch da drauf gepasst hat, war es natürlich schon zu spät um noch radfahren zu gehen.
Damit ich aber die Zeit noch sinnvoll nutzen kann bis meine Freundin nach Hause kommt bin ich eine Runde laufen gegangen.

Trainingsart: 5 zu 2 – Intervall
Strecke: Hausstrecke
Dauer: 23:02 Minuten
Kalorien: 250
Fettverbrennung: 35%
HR-Max: 171
HR-Schnitt: 153

Radfahren – Arbeitsweg

Dienstag, August 11th, 2009

Mein täglicher Weg zur Arbeit.

Hinwärts

Trainingsart: GA-2
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 38:14 Minuten
Kalorien: 415
Fettverbrennung: 35%
HR-Max: 171
HR-Schnitt: 153

Zurück

Trainingsart: GA-2
Strecke: Weg zur Arbeit
Dauer: 35:02 Minuten
Kalorien: 310
Fettverbrennung: 45%
HR-Max: 159
HR-Schnitt: 138

Erste Laufeinheit

Sonntag, August 9th, 2009

Mein erstes mal Laufen nach einer laaaaangen Pause.
Bin jetzt beim ersten mal einfach drauf los gelaufen um zu sehen für wieviel km sprit in den Beinen ist …. nicht viel ;-)

Trainingsart: just Running
Strecke: Hausstrecke
Dauer: 21:59 Minuten
Kalorien: 268
Fettverbrennung: 25%
HR-Max: 179
HR-Schnitt: 163

Erste Tour mit dem neuen Bike

Mittwoch, Juli 1st, 2009

30.06.09 es ist ein Dienstag, also mein freier Tag.

Heute soll es das erste mal mit dem neuen Bike auf Tour gehen.
Wohin genau habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, auf jeden Fall in Richtung Wald.

Ich breche also nach Westen auf und halte mich grob Richtung Bad Dürkheim.
Nach 24 Minuten und etwas mehr als 7,5 Kilometern bleibe ich das erste mal stehen um den Ausblick zu genießen und die ersten Fotos zu machen.

Ab jetzt macht das Radfahren gleich doppelt so viel Spaß weil man sein Ziel bereits grob sehen kann. Jeder Meter weiter steigert die Vorfreude darauf das der Asphalt ein Ende findet.

Was man da im Hintergrund sieht ist ein Teil des Eckkopfes.

Ich habe immer noch keine Ahnung wo genau ich eigentlich hin will.

Ich bin jetzt gemütliche 50 Minuten unterwegs und habe es ein wenig mehr als 15 km weit geschafft.

Endlich ist es so weit und der Asphalt endet.

Ab jetzt geht es ab in den Wingert.

Ich kann den Wein schon fast schmecken.

Die kleine Kapelle ist die Michelskapelle bei Deidesheim.

Nach 2-3 weiteren Kilometern sehe ich am Horizont die Burg Wachenheim und bin sofort Feuer und Flamme.

Da gehts heute hin, ich stehe sowieso auf Burgen.
Wenn ich eine Zeitmaschine hätte würde ich sofort in den Sherwood Forest aufbrechen und Robin Hood einen besuch abstatten ;-)

Übrigens ist an dieser Kreuzung das Header Bild des Blogs entstanden.

Man oh man hab ich geschwitzt beim hochschieben auf die Burg.
Aus der Richtung aus der ich gekommen bin war der Fußweg zur Burg, der irgendwie hinten rum geht, das naheligendste.
Bei mehr als 30 ° aber nicht gerade schön. Egal ich belohne mich auf jeden Fall mit einem kühlen alkoholfreiem Bier wenn ich oben angekommen bin.

Oben angekommen wurde ich aber direkt mit einem kleinen Trail belohnt der direkt zur Burg geführt hat.
Ich hätte beinahe einen Bauarbeiter über den Haufen gefahren da man manchmal nur 2 Meter freie Sicht hat bevor es um eine Ecke geht.

Hier ein Bild vom Innenhof der Burg.
Falls Ihr euch fragt warum da so wenig los ist solltet Ihr euch das nächste Bild mal ein wenig genauer ansehen.

Irgendwie bin ich mit dem Dienstagsfluch behaftet. :-(

Ich war schon einmal 20 km unterwegs zu einem Punkt von dem aus es nur noch mit einer Fähre weiter ging und auch die ist Dienstags nicht gefahren.

Von der Burg aus ging es dann endlich in den Wald.

Von dort habe ich leider nur dieses eine Foto den wie das im Wald halt immer so ist, Bergauf macht man keine Fotos und Bergab lässt man es halt laufen :-)

Ich war noch nie an dieser Stelle und bin dort 2 lustige Trails gefahren. Bei dem einen musste ich zu Anfang sogar mal kurz absteigen da es für mich als Trailnoob ganz schön rupig war. Danach konnte man es aber gut laufen lassen und ich hatte ca. 5 Minuten Spaß. Dann war es auch leider schon vorbei und ich stand wieder auf der Bundesstrasse.

Ich habe mich dann mal so langsam auf den nach Hause Weg gemacht da ich mir vorgenommen habe meine Freundin gleich mal in ein wunderschönes Weingut auszuführen das ich auf der Tour in Forst a.d. Weinstraße entdeckt habe. (Wir waren zum Abendessen dort und es war super)

Auf dem Weg nach Hause hat mich in einem der Dörfer dieses Schild angesprungen und ich konnte mich einfach nicht wehren.

Also habe ich mich geschlagen gegeben und eine kleine Pause eingelegt.

Hätte nie gedacht das ein Cafe bei der Hitze so gut tun kann.

Das war also meine erste Tour mit dem neuen Bike.
Es hat alles wunderbar funktioniert. An den Einstellungen der Dämpfer habe ich unterwegs immer mal ein wenig geschraubt und ich denke ich sollte das optimale Setup nun gefunden zu haben.

Hier mal noch einige Eckdaten zur Tour:

Dauer: 3 Stunden 26 Minuten
Kalorienverbrauch: 1727
Fettverbrennung: 55%
Durchschn. Herzfrequenz: 135
Max. Herzfrequenz: 176
Kilometer: 43,5 km

Merke: “Früher Feierabend machen”, das Rad kommt!

Sonntag, Juni 14th, 2009

Ich konnte es erst gar nicht glauben.
Gestern Abend erhielt ich eine eMail das mein Canyon nach nur 8 Tagen schon bei mir eintreffen soll und das obwohl im IBC Forum alle über die langen Lieferzeiten von Canyon schimpfen.

Da trifft es sich ja perfekt das ich am Liefertag Frühschicht habe und laut meinem Dienstplan ist um 15 Uhr Feierabend.
Also nehme ich mir fest vor pünktlich nach Hause zu gehen, wie so oft ;-)

Wir schreiben den 12.06.09 14:55 Uhr und ich bin immer noch auf der Arbeit.
Scheiss auf alles “Ich muss weg!”, denke ich mir und mache mich auf den Weg zu meinem Spind.

Mit gefühler 2,5 fachen Lichtgeschwindigkeit ballere ich über die Autobahn. Als ich in meine Straße einbiege sehe ich ein großes gelbes Mahnmal vor meinem Haus stehen und freue mich wie ein kleines Kind das Fortuna die Glücksgöttin auch endlich mal auf meiner Seite ist.
Ich denke noch so: “Das passt ja mal ausnahmsweise wie der Arsch auf den Eimer”. … dachte ich.

Fenster auf und im vorbeifahren dem ca. 130 Kilo schweren DHL Boten, der mit seinem zwei geflochtenen Zöpfen in seinem roten Bart Ähnlichkeit mit einem Wikinger hat, zugerufen “Hey, nicht wieder einpacken. Das ist mein neues Rad!”.
Der ruft gut gelaunt ein “Gegen Bares mache ich fast alles.” in meine Richtung.
Das war das erste mal das mir an dem Tag zweifel an meinem Glück gekommen sind. Ich bin fest davon ausgegangen das DHL fortschrittlich genug ist um über ein mobiles EC Gerät zu verfügen. Schließlich hat nicht jeder mal eben 2.400 Euro zu Hause rumliegen.

Der Typ ist total locker drauf und gibt mir seine Handynummer und meint er wäre noch ca. 30 Minuten in meinem Ort bzw. in der Nähe davon. Wenn ich die Kohle besorgen kann soll ich Ihn anrufen und er gibt mir seinen Standort durch damit ich an mein Rad komme und nicht bis zum nächsten Tag  warten muss.
Ich versuche also nochmal das letzte bischen Energie aus meinem Hyperantrieb zu quetschen und rase zur Postbank die zum Glück auch offen hat, am Automaten hätte ich die benötigte Summe nämlich nicht bekommen.

Nach einem kurzen Telefonat und 5 Minuten Fahrt stehe ich wieder vor dem Wikinger. 15 Minuten Smalltalk und 8 Euro Trinkgeld später liegt der Bikeguard in meinem Auto :-)

Hier einige Bilder:

Herzlich Willkommen

Montag, Juni 1st, 2009

Willkommen auf Fit-durch-Radfahren.de

die Idee zu diesem Blog kam mir bei einer meiner Touren als ich mal wieder darüber nachgedacht habe wie ich mental bei der Stange bleiben kann um das was ich vorhabe auch durchzuziehen.

Ich habe zwar in den letzten 2 Jahren schon den ein oder anderen Erfolg erzielt bei meinem “wieder Fit werden” Projekt, dennoch waren immer mal wieder Pausen dabei die nicht nötig gewesen wären und nur auf einen schwachen Willen oder zu wenig Motivation zurückzuführen sind.

Mit diesem Blog versuche ich mich selbst ein wenig unter Druck zu setzen da mein Weg jetzt öffentlich für jeden lesbar ist und ich mir davon einen kleinen zusätzlichen mentalen Schub verspreche.

Denn wer steht schon gerne vor aller Welt als Weichei da.

Ich würde mich freuen wenn Ihr ab und an vorbeischaut und mich ein wenig unterstützt.